SPD Blankenburg-Heinersdorf

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INTEGRATION NEU GERECHT DENKEN! NEUER LEITFADEN FÜR BERLIN

Veröffentlicht am 11.11.2025 in Abteilung

Die SPD Heinersdorf und Blankenburg hat der Berliner SPD ihren Stempel aufgedrückt. Mit unserem Antrag „Integration neu gerecht denken“, der in Zusammenarbeit mit vielen gesellschaftlich Aktiven entstanden ist, haben wir auf dem Landesparteitag der Berliner SPD für Wirbel gesorgt.

Die SPD Heinersdorf und Blankenburg hat der Berliner SPD ihren Stempel aufgedrückt. Mit unserem Antrag „Integration neu gerecht denken“, der in Zusammenarbeit mit vielen gesellschaftlich Aktiven entstanden ist, haben wir auf dem Landesparteitag der Berliner SPD für Wirbel gesorgt. Der Antrag greift Missstände in der bisherigen Integrationspolitik auf und gibt Alternativlösungen in den Bereichen Unterbringung, Spracherwerb, Integrationshilfe, Ausbildung und Arbeit.

Derzeit tragen vor allem die Außenstadtteile die Hauptlast der Unterbringung Geflüchteter. Vor allem die Ost-Bezirke sind hiervon betroffen. Zukünftig sollen Geflüchtetenunterkünfte nicht mehr vorrangig in den Außenstadtgebieten errichtet werden. Anstelle dessen setzt die Berliner SPD nun auf die dezentrale Unterbringung, zum Beispiel in Hotels oder auch auf Flächen im Innenstadtbereich. Dazu unser Vorsitzender Till Graßmann: „Nicht Migration ist das Problem, sondern das politische Versagen bei der Integration! Integration ist kein Selbstläufer. Sie gelingt, wenn wir für Austausch sorgen und die Anwohner, die Großes bei der Bewältigung von Migration und Integration leisten, nicht überlasten. Austausch erreichen wir nicht durch die Konzentration der Geflüchteten auf wenige Stadtviertel. Austausch ermöglichen wir durch Dezentralisierung und den Abbau von Überlastung.“ Doch nicht nur die geplante Unterbringung von Geflüchteten haben wir neu geregelt.

Till Graßmann fasste das auf dem Parteitag so zusammen: „Um auf der einen Seite Perspektivlosigkeit und Radikalisierung zu verhindern und auf der anderen Seite unseren Sozialstaat von Migration profitieren zu lassen, müssen wir die Geflüchteten in Arbeit bringen. Dazu brauchen wir mehr Sprachkurse, mehr Weiterbildungsangebote und vor allem eine erleichterte Anerkennung von Abschlüssen. Das Kredo soll lauten: Fördern und Fordern. Wer trotz unseres Entgegenkommens nicht in Arbeit findet, den sollten wir einfacher sanktionieren oder auch abschieben können. Für diejenigen, die gekommen sind, um zu bleiben und die sich dafür anstrengen, machen wir die Tore weit auf!“

Dieser Artikel wurde zuerst in unserer Zeitung Stadtrandrettich veröffentlicht. Die gesamte Ausgabe können Sie hier herunterladen !

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