Hunde, Katzen und Co. sind für uns mehr als nur Nutztiere. Sie sind unsere treuen Begleiter, unsere Mitbewohner und zum Teil auch enge Freunde, die unsere Kinder beim Aufwachsen begleiten. Als SPD liegt es uns am Herzen, für den Schutz von Tieren einzutreten.
Hunde, Katzen und Co. sind für uns mehr als nur Nutztiere. Sie sind unsere treuen Begleiter, unsere Mitbewohner und zum Teil auch enge Freunde, die unsere Kinder beim Aufwachsen begleiten. Als SPD liegt es uns am Herzen, für den Schutz von Tieren einzutreten.
Der Pankower Norden ist geprägt von Grünflächen, Einfamilienhäusern und geschützten Naturflächen. Gleichzeitig sollen hier in den nächsten Jahren viele neue Wohnungen entstehen, was bei bestimmter Bauweise zur Versiegelung von Flächen führen kann. Für die Artenvielfalt ist das nicht zuträglich: Sicher haben Sie bemerkt, dass Igel, die sonst einen Nachmittag versüßen konnten, plötzlich rar geworden sind und dass Sie das bekannte Zwitschern der Vögel nur noch selten morgens wecken kann. Dafür hat die Vermehrung von Haustieren zugenommen. Die unkontrollierte Reproduktion von Katzen führt zum Beispiel zur immer stärkeren Belastung der Tierheime und zum Leid der Vierbeiner. Bitte lassen Sie deswegen Ihre Tiere kastrieren!
In Berlin und speziell im Pankower Norden haben wir bezüglich des Tier- und Artenschutzes ein weiteres Problem: Der Waschbär ist ein sogenanntes invasives Tier. Das bedeutet, dass er in unsere Region eingewandert ist und hier einheimische Tiere durch Konkurrenz um Nahrung oder als Fressfeind verdrängt. Der Vormarsch des Waschbären stellt auch für Hausbesitzer eine Herausforderung dar. Jeder, der schon einmal davon betroffen war, kennt den Ärger, den die putzigen Kleinbären anrichten können. Zerstörte Mülltonnen und abgerissene Regenrinnen sind dabei noch die geringeren Übel. Wir kennen auch Fälle von Katzen, die durch Waschbären angegriffen wurden und Dächer, die durch Einnistungen undicht wurden.
Wie geht man nun um mit diesem „Problembären“? Da der Bestand des Waschbären in Berlin bereits als unumkehrbar angesehen wird, wer-den die Tiere in der Regel nicht mehr abgeholt oder versetzt. Wir müssen also lernen, mit dem Waschbären zu leben. Lassen Sie reifes Obst nicht lang liegen, verstauen Sie Müll und Kompost möglichst luftdicht und kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Dachboden auf Waschbärspuren. Von verstärkten Zäunen oder gar Stacheldraht wird abgeraten, da die cleveren Tiere jedes Hindernis überwinden oder sich verletzen können. Mehr Tipps erhalten Sie zum Beispiel auf der Seite der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.
Sie wissen um die schwierige Haushaltssituation in Berlin. Leider wurde auch beim Tierschutz, bei dem viel über das Ehrenamt funktioniert, der Rotstift angesetzt. Sie können dem etwas entgegensetzen und zum Beispiel der Berliner Tiertafel Geld spenden. Die Tafel ermöglicht es Menschen mit Tieren, die sich, zum Beispiel auf Grund von Mieterhöhung, kein Tierfutter mehr leisten können, Tierfutter und Tierbedarf kostenfrei abzuholen. Mit einer Spende helfen Sie Tieren und Menschen in Not.
Mehr Infos gibt es hier: https://tiertafel.org/
Dieser Artikel wurde zuerst in unserer Zeitung Stadtrandrettich veröffentlicht. Die gesamte Ausgabe können Sie hier herunterladen!