Verkehrssituation Pankow-Nord: Wird Blankenburg zur Insel?

Veröffentlicht am 15.06.2017 in Verkehr

Die Verkehrslage im Pankower Norden ist schon länger chaotisch und sorgt in den Hauptverkehrszeiten für lange Staus. In Blankenburg spitzt sich diese Lage zu und sorgt nicht nur für schlechte Stimmung, sondern auch für Probleme in der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr oder in der Mobilität von Menschen mit Einschränkungen.

Die bereits angespannte Verkehrssituation im Pankower Norden wurde durch die Bauarbeiten an der Löffelbrücke, die vom April 2017 bis zum 1. Quartal 2020 andauern sollen, weiter verschärft. Gleichzeit ist noch 2017 geplant, die B2 in Malchow und den Zubringer zur A114 zu sanieren. Das bedeutet weitere Umleitungen durch Weißensee, Heinersdorf und Blankenburg. Darüber hinaus gehen die Bauarbeiten am Schienennetz der Bahnstrecke Berlin-Bernau weiter, was ebenfalls zu Behinderungen des ÖPNVs, die teilweise mehrwöchig sein werden, führen wird. Für die Blankenburger heißt das, mehr Zeit für den SEV einzuplanen.

 

Das gleichzeitige Sanieren mehrerer wichtiger Infrastruktureinheiten hält der Blankenburger Abgeordnete Dennis Buchner für sehr bedenklich. Hinsichtlich der Notfalldienste, Ersatzangebote für den Öffentlichen Personennahverkehr und der Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses hat er daher eine Anfrage an den Senat gestellt. Ebenfalls von Interesse war die Frage nach dem Zustand der Sellheimbrücke zwischen Blankenburg und Karow, deren zusätzliche Sanierung Blankenburg in Richtung Norden abschneiden könnte. 

Die Antwort der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz können Sie hier nachlesen: Verkehrssituation Pankow-Nord.

 

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