Schulstandorte auf der Fläche des Blankenburger Südens – Bürgerbeteiligung statt Alleingang

Veröffentlicht am 07.12.2017 in Stadtentwicklung

Im vergangenen Monat stellte Dennis Buchner eine schriftliche Anfrage an den Senat und wollte Informationen zu den geplanten Schulstandorten auf der Planungsfläche des Blankenburger Südens erhalten.

In Gesprächen mit der AG Stadtentwicklung schien es, als würde der Senat, unabhängig von der derzeit laufenden Bürgerbeteiligung, Schulstandorte beschließen und die Arbeit der Bürgerinnen und Bürger somit überflüssig machen. Mit seiner Anfrage konnte Dennis Buchner klarstellen, dass alle Maßnahmen der Schulstandorte abhängig von der Gesamtentwicklung des Blankenburger Südens sein werden. Nichtsdestotrotz ist die Versorgung mit Grundschul- und ISS-Plätzen in und um Blankenburg und Weißensee nicht ausreichend. Aus der Anfrage geht hervor, dass in der Schulregion 9 (Blankenfelde, Blankenburg und Französisch Buchholz) 3 Schulzüge und in der Schulregion 5 (Weißensee und Heinersdorf) 4,5 Schulzüge fehlen. Mit dem Bevölkerungswachstum, das sich aus den Wohnungsbaupotentialen ergibt, erhöht sich der Mangel auf 16,6 (!) Züge in Region 9 und in Schulregion 5 auf 5,7 Züge. Der Neubau von Schulen ist also schon jetzt notwendig und wird in Zukunft ein Thema bleiben.

 

Da dem Senat kaum geeignete Flächen zur Verfügung stehen, muss dieser auf die landeseigene Flächen auf dem Blankenburger Süden zurückgreifen. Das betrifft die Standorte Blankenburger Pflasterweg/ Heinersdorfer Straße (6-zügige ISS und 3-zügige Grundschule) sowie die Heinersdorfer Straße/ Schmöckpfuhlgraben (4-zügige ISS und 4-zügige Grundschule).

Der Aufstellungsbeschluss für die dringend benötigte Grundschule an der Heinersdorfer Straße/ Schmöckpfuhlgraben soll bereits im 1. Quartal 2018 erfolgen. Wie es dann weitergeht, hängt von Bezirk und von der Gesamtentwicklung des Blankenburger Südens ab. Es bleibt also bei der Zusage, die Bürgerinnen und Bürger entscheiden über die Gestaltung des neuen Quartiers. Ebenfalls wurde zugesagt, dass die neugebauten Schulen der Verkehrslösung, wie sie in der Gesamtentwicklung formuliert werden wird, nicht im Wege stehen werden.

In seinem Gespräch mit der AG Stadtentwicklung stellte sich außerdem die Frage, ob die ehemaligen Gebäude der FHTW (Fachhochschule für Technik und Wirtschaft) für eine Nachnutzung als Schule dienen könnten. Die Senatsverwaltung antwortet hierauf, dass gegenwärtig eine „Orientierende Gebäudeuntersuchung“ durchgeführt wird. Ziel sei es, herauszufinden, ob die Gebäude für die Schulnutzung oder andere Nutzungen verwendet werden könnten. Ergebnisse der Untersuchung werden ebenfalls Anfang 2018 erwartet.

Die gesamte Anfrage können Sie hier demnächst nachlesen.

 

Heute noch Mitglied werden!

Besuchen Sie uns auf Facebook

Machen Sie mit beim Blankenburger Süden

Sie wollen beim Beteiligungsverfahren zum Blankenburger Süden mitmischen? Dann melden Sie sich hier an und kommen Sie zur nächsten Bürgerwerkstatt.

Ehrenamtlich aktiv für Blankenburg und Heinersdorf

Die Zukunftswerkstatt Heinersdorf    

Der Runde Tisch Blankenburg 

 

Nächste Termine

Alle Termine öffnen.

04.12.2019, 19:00 Uhr - 04.12.2019 AfB Berlin Weihnachtssitzung mit Glühwein und Spekulatius
Bitte schonmal vormerken. Den Ort geben wir demnächst bekannt!

Alle Termine

Counter

Besucher:54081
Heute:62
Online:1

Aktuelle Artikel

10.11.2019 20:26 Die Grundrente kommt!
Frauen und Männer, die nur wenig Rente haben trotz eines langen Arbeitslebens, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Die Grundrente kommt! Auf die Einzelheiten haben sich heute die Spitzen der Großen Koalition geeinigt. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer lobt den Kompromiss als „sozialpolitischen Meilenstein“. weiterlesen auf https://www.spd.de/aktuelles/grundrente/

10.11.2019 17:18 Die Grundrente kommt!
„Eine Grundrente, die ihren Namen verdient, steht“, freut sich SPD-Fraktionsvizin Katja Mast nach der Einigung der Koalition. Die Lebensleistung der Menschen steht im Mittelpunkt. „Der Knoten ist geplatzt – das ist gut. Wir haben immer gesagt, dass die Lebensleistung der Menschen im Mittelpunkt stehen muss. Ich bin unserem Verhandlungs-Team rund um Arbeitsminister Hubertus Heil und

09.11.2019 11:26 „Die Ideale der Friedlichen Revolution bestehen fort“
Vor 30 Jahren wurde die ganze Welt Zeuge, wie mutige Frauen und Männer die Berliner Mauer überwanden. Mauern fallen, wenn Menschen sich friedfertig und mutig versammeln, um Unrecht und Willkür zu überwinden. Mauern fallen, wenn Menschen allen Mut aufbringen, um in einer freien und gerechten Gesellschaft zu leben. Unsere freie Gesellschaft, die vor 30 Jahren

Ein Service von websozis.info